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Collège „La Champagne“ Seit über 30 Jahren besteht unsere Schulpartnerschaft mit dem Collège „La Champagne“ in Gevrey-Chambertin in der französischen Region Burgund und ist damit eine der ältesten in der Region. Generationen von Schülerinnen und Schülern konnten während der jährlich stattfindenden Schüleraustausche nicht nur ihre in der Schule erlernten Französischkenntnisse ausbauen und vertiefen, sondern auch Land, Leute und Lebensart unseres Nachbarlandes kennen und – in einigen Fällen auch – lieben lernen. Der Austausch mit unseren 9. Klassen findet in zwei Abschnitten statt: die französischen Schülerinnen und Schüler verbringen zwei Wochen hier in ihren deutschen Gastfamilien, dann sind wir für zwei Wochen zu Gast in Gevrey-Chambertin. Die Schülerinnen und Schüler haben so insgesamt vier Wochen direkten Kontakt miteinender, was außer dem sprachlichen Zuwachs immer auch einen Fortschritt in der persönlichen Entwicklung jedes Einzelnen mit sich bringt. Hier einige Schülerstimmen zu ihrem diesjährigen Austausch 2008… Die Familien Im Zug… die Aufregung steigt…Endlich war es so weit und wir trafen die Familien zum ersten Mal!! Am Anfang des Austauschs war die Verständigung schwierig, aber es klappte schon… Dann sahen wir die Häuser, manche waren erstaunt, wie verschieden diese doch sind. Was jedem aufgefallen ist, war, dass die Toilette einen eigenen Raum hatte, getrennt vom Bad. Außerdem ist in vielen Häusern „Chaos“ (vor allem im Zimmer unserer Austauschpartner) aber man gewöhnt sich daran =). Die meisten Familien haben viel mit uns unternommen…auch außerhalb der geplanten Ausflüge hatten wir sehr viel Spaß mit ihnen. Je nach Familie haben wir am Wochenende andere Familienmitglieder, wie Oma und Opa etc. oder Freunde kennen gelernt. Die erste Woche war für viele noch etwas gewöhnungsbedürftig, denn die Franzosen haben einen anderen Lebensstil und die Sprache macht einem auch manchmal zu schaffen. Doch mit Händen und Füßen ging das alles =). In der zweiten Woche war die ganze Aufregung vom Anfang vergessen und man hatte sich an alles gewöhnt, denn man konnte sich schon viel besser verständigen. Im Rückblick auf den Austausch waren die Familien sehr freundlich und sie haben sich sehr um uns bemüht, sodass wir uns dort sehr wohlfühlen konnten. Das Essen... …ist anders als bei uns. Die Franzosen essen zu völlig anderen Zeiten und anders als bei uns gibt es mehrere „Gänge“. Zuerst isst man einen Salat, dann die Hauptmahlzeit, dann Käse und Nachtisch. Besonderheiten in Frankreich sind z. B. Frosch und Schnecke, doch in den meisten Familien wurde dies nicht gekocht. Wir essen ja auch nicht jeden Tag Knödel und Sauerkraut, oder? Man wurde natürlich nie gezwungen etwas zu essen, was man nicht wollte. Aber man hatte so die Möglichkeit Neues zu probieren. Im Großen und Ganzen war es aber lecker und wir sind nicht verhungert ;). Herr Haufler hat dieses Jahr nur zwei Kilo zugenommen =D. Jessica, Mona & Antonia Schule Als wir in der Schule ankamen, erwarteten uns viele neue Eindrücke. Pünktlich um 8 Uhr wird das Schultor abgeschlossen, in der Schule herrscht eine strenge aber auch organisierte Ordnung, auf die die Surveillants (Studenten, die aufpassen) achten. Jede Unterrichtsstunde ist 60 min. lang. Die Schule dauert bis 17. 00 Uhr. Anders wie in Deutschland haben die Schüler in Frankreich eine zusätzliche zweistündige Pause zwischen 12.00 und 14.00 Uhr, in der sie Mittagessen in der Kantine zu sich nehmen. Sollte es Freistunden geben, müssen sie diese in einem Ruheraum verbringen und bei frühzeitigem Schulschluss müssen sie einen Zettel mit Unterschrift ihrer Eltern vorweisen um den Schulhof verlassen zu können. Wir persönlich bevorzugen dann doch eher die Schule in Deutschland, obwohl wir doch ein Paar mehr herrschende Hände gebrauchen könnten. Hadjara-Franziska-Christina |