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Projektwoche 7. Klassen – Englandfahrt 2008 „Nach der Fahrt ist vor der Fahrt “ lautet alljährlich das Credo der Englisch-Fachschaft, wenn die Schülergruppe der Realschule Nierstein wieder in die heimischen Gefilde eingerollt ist. Über das Einsammeln und Bewerten der abgegebenen Projektmappen hinaus, stehen nun die Abrechnung der absolvierten Fahrt und die Vorbereitung des nächsten Jahres im Vordergrund. Nach kurzer Absprache mit der Schulleitung wird der Termin der nächsten Projektwoche festgelegt - 23.-27.03.2009 - und es kann wieder losgehen. Nach England geht es sogar einen Tag früher, also am Sonntag, den 22.03.2009, eine große Herausforderung für alle Beteiligten, da es schon um 4.30 Uhr heißt: „Alle Mann an Bord!“ Seit 1996 wird der Reisebus von der Gimbsheimer Firma Krebühl bereitgestellt. Herr Sonnenberg, der seit 2008 die Fahrten hauptverantwortlich plant und begleitet, hat bereits Quartier gemacht. Gleich beim Abschied vom engagierten Herbergsvater MARK im März 2008 wurde der neue Termin festgemacht. Unterkünfte an der englischen Südküste sind begehrt, vor allem in der Osterzeit, und eine Jugendherberge komplett für eine Gruppe zu buchen ist nicht einfach. England ist auch sehr teuer geworden, noch teurer, als es sich der deutsche Normalbürger vorstellen kann. Unterkunft plus Verpflegung belaufen sich zurzeit auf etwa € 36, - pro Kind und Tag, Eintrittsgelder für Mme Tussaud’s und ähnliche Einrichtungen auf etwa € 22,--. Der eigene Bus für die Gruppe rechnet sich, Billigfliegern zum Trotz, immer noch spielend, denn ohne dieses ständig zu Verfügung stehende Transportmittel ginge in England gar nichts. Die für jeden Tag eingeplanten Touren bestellt das Begleitlehrerteam schon von Nierstein aus. Dieses Vorgehen per Telefon und Telefax bzw. E-Mail hat sich bewährt. Und was wird unseren Schülern nun geboten neben der unschätzbaren Begegnung mit Land und Leuten? Auf dem Programm stehen folgende Touren: 1. Der erste Tag ist BRIGHTON gewidmet, dem „ROYAL PAVILION“ und dem „BRIGHTON PIER“, den „LANES“ und auch dem neu entstandenen Einkaufsviertel in der Stadtmitte. Hier kann nach Herzenslust das verbliebene Taschengeld ausgegeben werden, es sei denn, man möchte einmal wie eine englische Hausfrau seinen Einkaufswagen bei „TESCO“ füllen und ein paar Chips, Getränke oder Süßigkeiten mit nach Hause nehmen. 2. Die zweite Tagestour führt vormittags an der Südküste entlang. Dabei wird auseichend Gelegenheit gegeben, die sturmumtosten Klippen der „SEVEN SISTERS“ bei EASTBOURNE zu erwandern und die begehrten „Gruppenfotos“ zu machen. Nach einem ausgiebigen „Lunch“ im PEVENSEY CASTLE geht es weiter zum „ROYAL OBSERVATORY“ in den wunderschönen Schlossgärten von HERSTMONCEUX. Dort wartet eine toll eingerichtete wissenschaftliche Sammlung, wo die Fahrtteilnehmer spielerisch biologische, physikalische und chemische Probleme des Alltags erfühlen, erriechen, erarbeiten und bewältigen können. Highlight sind die selbst gemachten, über zwei Meter großen Seifenblasen, die große und kleine Besucher gleichermaßen erfreuen. 3. Tag drei ist traditionell LONDON vorbehalten. Obwohl Zu- und Abfahrt sehr lange dauern, und der Tag in London auch der teuerste Tag ist, muss man das pulsierende Leben in dieser Weltstadt erlebt haben, am besten vom Oberdeck eines Busses, der die große Tour fährt, vorbei an allen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen dieser faszinierenden Stadt. 4. Am letzten Tag wird eine Ausgrabungsstätte aus der Zeit der Römer in Britannien besucht. Es ist dies die größte wieder entdeckte römische Villa nördlich der Alpen. Die Visite in FISHBOURNE bei CHICHESTER wird unterstrichen durch ein Video über die damalige Zeit, einen Streifzug durch das Museum und einen Blick auf die freigelegten Mosaike. Bei diesem Besuch ist auch ein Fragebogen zu bearbeiten, eine gute Gelegenheit, die ehrenamtlichen Mitarbeiter im Museum mal so richtig zu „löchern“! Der Nachmittag beginnt mit einem Rundgang durch die mittelalterliche Stadt Chichester, danach steht noch mit ARUNDEL eine der schönsten mittelalterlichen Schlossanlagen auf dem Besichtigungsprogramm. Bei all diesen Gegebenheiten ist es fast unverständlich, dass den Teilnehmern diese Fülle von Erlebnissen für nur 330 € geboten werden kann. Rüdiger Spangenberg |